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AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V.

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Vorstand der AIDS-Hilfe Soest„HIV 2018 – Vom Stigma zur Normalität?“ lautete der Vortrag, zu dem die AIDS-Hilfe im Kreis Soest anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums in die Fachhochschule in Soest am 7. Juni ab 18:30 Uhr eingeladen hatte. Referent war Dr. Peter Walger, Chefarzt für Infektiologie an den Johanniter-Kliniken Bonn. Er fasste unter anderem die Geschichte von HIV in den 80er und 90er Jahren zusammen und stellte dem gegenüber seinen eigenen beruflichen Werdegang inklusive Erfahrungsaustausch. Auch beleuchtete er das Stimmungsbild gegenüber der damals sogenannten „Seuche HIV“ in der Gesellschaft und spannte den Bogen bis in die heutige Zeit mit dem Fazit:

Nach wie vor seien Stigmatisierung und Diskriminierung an der Tagesordnung, es gäbe zwar eine rationalere Herangehensweise an die Thematik HIV/AIDS, aber die gewünschte Normalität im Umgang mit der Erkrankung innerhalb der Gesellschaft sei auch 2018 nach wie vor fraglich.

Anwesend waren Schüler_innen und Lehrer_innen der Krankenpflegeschule sowie Vertreter_innen des Ärztevereins Soest und Mitglieder und Freund_innen der AIDS-Hilfe Soest.

Im Anschluss an den Vortrag begann gegen 20 Uhr die ordentliche Mitgliederversammlung 2018 der AIDS-Hilfe Soest. Der 1. Vorsitzende Dr. Ulrich Menges begrüßte die Teilnehmer, verabschiedete das letztjährige Protokoll und nutzte die Gelegenheit, sich ein letztes Mal bei allen Unterstützern zu bedanken. Da er in diesem Jahr nicht zur Wiederwahl stehe, genauso wie seine Stellvertreterin Dr. Franziska Dokter, bedankte er sich in aller erster Linie bei seinen Vorstandskollegen und -kolleginnen für die treue Zusammenarbeit und die jahrelange gute Unterstützung aller Mitarbeiterinnen, Ehrenamtlichen sowie der politischen Prominenz und Presse.

Der Tätigkeitsbericht 2017 wurde thematisiert und Dr. Menges ging auf öffentliche Aktionen der AIDS-Hilfe im vergangenen Jahr ein. Es schloss sich der Kassenbericht durch Miriam Schroth an, die von den Kassenprüferinnen Heike Welck und Helga Reckmann entlastet wurde. Heike Welck bleibt als Kassenprüferin erhalten, in Abwesenheit wurde Kim Dahlhoff als zweite Kassenprüferin benannt.

Nächster Tagesordnungspunkt waren die offiziellen Wahlen des 1. Vorsitzenden und seiner zwei Stellvertreter_innen. Dr. Menges übergab die Wahlleitung an Antje Dribbisch, AIDS-Koordinatorin des Gesundheitsamtes Kreis Soest, die sich freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hatte.
Vorgeschlagen für den 1. Vorsitzenden wurde Dr. Matthias von Kleinsorgen, Anja Fröhlich und Patrick Gailus stellten sich als Stellvertreter zur Wahl. Der neue Vorstand der AIDS-Hilfe Soest wurde durch öffentliche Wahl einstimmig angenommen.

Der neue 1. Vorsitzende Dr. Matthias von Kleinsorgen übernahm nach der Wahl die Leitung der Mitgliederversammlung für den Punkt Verschiedenes. Thematisiert wurde das Lichtfest 2018 im Bergenthalpark am 2. Oktober, an dem die AIDS-Hilfe Soest gerne erneut teilnehmen möchte und noch Ideen und helfende Hände benötigt. Ebenfalls wurde eine Veranstaltung zum Thema „Über Sexualität angemessen reden“ innerhalb des Grünen Salons im Café Paradies im Stadtpark am 15. Juni ab 18:30 Uhr angesprochen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.

Siehe: https://paradies-soest.de/ oder https://soestbewegen.de/2018/05/10/4-gruene-salon-in-soest-ueber-sexualitaet-angemessen-reden/

Gegen 20:45 schloss Dr. v. Kleinsorgen die offizielle Mitgliederversammlung 2018 der AIDS-Hilfe Soest und leitete zum gemütlichen Austausch der Anwesenden über.

Wir danken allen Beteiligten und Anwesenden für den schönen Abend!


Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. wird ganz herzlich zum Vortrag von Herrn Dr. Peter Walger, Chefarzt für Infektiologie an den Johanniter-Kliniken Bonn, eingeladen mit anschließender Diskussionsrunde:


Thema: "HIV 2018 - Vom Stigma zur Normalität?"

Wann: Donnerstag, den 7. Juni 2018 ab 18:30 Uhr

Wo: Fachhochschule Südwestfalen (Standort Soest)
       Lübecker Ring 2, 59494 Soest
       Seminarraum 11.006 (Gebäude 11)


Anschließend startet die Ordentliche Mitgliederversammlung 2018.

Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen!

Die AIDS-Hilfe im Kreis Soest gibt es jetzt seit 30 Jahren und der Verein sucht neue Vorsitzende: Dr. Ulrich Menges und Dr. Franziska Dokter wollen aufhören, aus persönlichen Gründen.
Beim Jahresempfang am 5. Februar 2018 in den Räumlichkeiten der AIDS-Hilfe dankten sie den Gästen für die Unterstützung in den zurückliegenden Jahren. Neue Kandidaten werden jetzt gesucht für die Mitgliederversammlung des Vereins im Juni. Menges zog eine positive Bilanz der Vereinsarbeit im letzten Jahr: Es gab unter anderem einen Projekttag am Börde-Berufskolleg, das Aktionshaus auf dem Weihnachtsmarkt zum Welt-AIDS-Tag und zahlreiche Präventionsveranstaltungen an Schulen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.
Für das laufende Jahr steht ein Termin schon einmal fest: Am 7. Juni wird es einen Vortrag geben über AIDS, HIV und weitere sexuell übertragbare Krankheiten. Die Chance auf ein langes Leben trotz positiver Diagnose seien immer besser, berichtete Menges von medizinischen Fortschritten: "Je früher sich jemand meldet, der von der Infektion weiß, umso besser sind die Chancen - daran hat sich nichts geändert."
Hanna Rose als hauptamtliche Mitarbeiterin und Angelina Wendrich als Mitarbeiterin für Büro und Verwaltung in der Jakobistraße 44a sind Ansprechpartnerinnen für alle, die Informationen zum Thema suchen - oder diskrete Beratung.
Im Anschluss an die Rede des 1. Vorsitzenden saß man noch gemeinsam zusammen. Für das leibliche Wohl war gesorgt.

Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr Erscheinen und werden unsere Arbeit mit dieser Unterstützung motiviert fortsetzen!

Der Philosophie-Kurs des Börde Berufskollegs hat am 25. Januar 2018 eine Spende von 250 Euro an die AIDS-Hilfe im Kreis Soest übergeben. Damit setzt der Kurs seine Unterstützung für die AIDS-Hilfe fort. Bereits seit mehreren Jahren machen die Jugendlichen immer am Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember mit einem Aktionstag im Schulfoyer auf die Krankheit aufmerksam und übergeben die Erlöse des Tages an die AIDS-Hilfe.

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer begrüßte Schülerinnen des Kurses sowie Vertreter_innen der AIDS-Hilfe und des Kollegs zur Spendenübergabe als Gastgeber im Rathaus. Er würdigte damit den Einsatz der Jugendlichen dafür, dass die AIDS-Problematik nicht in Vergessenheit gerät. "Es ist vorbildlich, wie kontinuierlich die Schüler_innen des Philosophiekurses sich diesem Thema Jahr für Jahr widmen", sagte Ruthemeyer und dankte auch den beteiligten Lehrerinnen des Berufskollegs, Lisa Knevels und Jana Kluge.
Die Aktion des Philosophiekurses startete im Ethikunterricht mit einer Reihe zum Thema AIDS und sexuell übertragbare Infektionskrankheiten. Dazu besuchten Antje Dribbisch, AIDS-Koordinatorin beim Kreisgesundheitsamt, und Hanna Rose von der AIDS-Hilfe im Kreis Soest den Kurs. Dort sprachen sie mt den 17- bis 18-jährigen Schüler_innen.
Am Welt-AIDS-Tag baute die Klasse einen Info-Stand auf, verteilte rote AIDS-Schleifen und sprach mit den Mitschülern. Ihre Erfahrung zeigt, dass bei Jugendlichen immer noch Wissenslücken über AIDS und über die Infektionswege existieren. Beim Aktionstag konnten sie wichtige Informationen weitergeben. Außerdem entstand diesmal die Idee, das Thema noch einmal mit Flüchtlingen aus den internationalen Klassen des Kollegs vertiefend zu behandeln.
"Es ist nach wie vor wichtig, dass die AIDS-Problematik nicht in Vergessenheit gerät und wir auch junge Leute erreichen", erklärt Dr. Ulrich Menges, Vorsitzender der AIDS-Hilfe im Kreis Soest. Er hofft ferner, dass sich über das Engagement am Börde-Berufskollegs junge ehrenamtliche Unterstützer für die AIDS-Hilfe finden, da sich der Verein zunehmend auch der Aufklärung über andere Infektionskrankheiten zuwendet.

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